
Turbulente Beziehungskomödie und bissige Gesellschaftssatire – eine humorvolle Therapiestunde, in der man lacht und sich selbst erkennt.
Natalie und Jean-Luc planen ihre Hochzeit und sanieren gleichzeitig ihre Pariser Altbauwohnung. Am Abend erwarten sie Christophe und seine Freundin Patricia, die sie noch nicht kennen. Patricia hat aber keine Lust auf ein Abendessen, bei dem sie eh‘ niemand kennt. Auf dem Weg dorthin streiten die beiden heftig. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort zu sagen, was dazu führt, dass die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Sie zeigen Mitleid und wollen ihr etwas Gutes tun. Als Patricia das Missverständnis erkennt, macht sie sich einen Spaß daraus: Sie spricht plötzlich in einer Fantasiesprache und erfindet sich ein Heimatland namens Chouwenien. Während Christophe vor Scham am liebsten im Boden versinken möchte, genießt Patricia die absurde Situation und der Abend zu viert verläuft völlig anders als erwartet …
Beziehungskomödie oder Gesellschaftssatire? Beides. Stücke wie „Venedig im Schnee“ seien Therapiestunden, hieß es einmal, denn auf die Couch gebeten würde die ganze Wohlstandsgesellschaft. So dürfen sich die Zuschauer in dieser turbulenten und tiefgründigen Komödie selbst erkennen, kräftig mitlachen, aber auch ins Nachdenken kommen.
Die Regisseurin über das Stück: „Venedig im Schnee hat mich sofort begeistert – weil es mit einem kleinen Missverständnis beginnt und daraus ein herrlich großes Chaos entstehen lässt. Ich liebe Stücke, die zeigen, wie schnell wir uns in unseren eigenen Vorstellungen verheddern – und dabei fest davon überzeugt sind, völlig im Recht zu sein. Mich reizt besonders, wie fein der Humor hier gestrickt ist: Ein Blick, eine Pause, ein falsch verstandenes Wort – und schon nimmt der Abend eine unerwartete Wendung. Darin liegt Charme der Komödie. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Ensemble diese erstaunlich menschlichen Momente zu entdecken. Denn vielleicht erkennen wir uns alle ein kleines bisschen wieder – hoffentlich mit genug Humor, um darüber zu lachen.“
Premiere: 29.07.2026, 19.30 Uhr
weitere Aufführungen: 01.08. bis 22.08.2026
immer Mittwoch bis Samstag, Beginn: 19.30 Uhr (mit Pause):
01.08. | 08.08. | 12.08. | 13.08. | 14.08. | 15.08. | 19.08. | 20.08. | 21.08. | 22.08.
außer 07.08, hier findet ein Kurzauftritt im Rahmen der Kulturnacht statt.
Beginn: 19.30 Uhr, Stückdauer ca. 2 Stunden inkl. Pause
Es besteht die Möglichkeit, vor dem Stück und während der Pause Getränke und Essen zu kaufen.
Regie: Petra Wintersteller
Regieassistenz/Spielleitung: Yasmin Dengg
Bühnenbild: Isabell Ziegler
Kostümbild: Diana Leist-Keller, Erwin Hecker (Assistenz)
Besetzung:
Benjamin Hirt, Nicole Janze, Almut Liedke, Florian Schmidt-Gahlen
Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG
Allgemeine Informationen
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