Reinhard Harnoß


Portrait Reinhard Harnoss

Reinhard Harnoß hat in diesem Jahr zwei große ehrenamtliche „Baustellen“. Einerseits ist er in die Organisation des 75-Jahr-Jubiläums des TTC Wangen eingebunden, in dessen Verlauf übers Jahr eine Reihe von Festivitäten stattfinden, und andererseits arbeitet er an seinen Rollen für die Festspiele Wangen. Zum ersten Mal spielt er nicht im Wechsel mit Frank-Peter Käse, sondern - wie dieser - in allen Aufführungen des Abendstücks. Der zeitliche Aufwand für die Proben dafür ist nicht unerheblich, anfangs sind es zehn bis 15 Stunden in der Woche, in der heißen Phase vor der Premiere auch mehr. Doch Reinhard Harnoß findet’s klasse. Zum einen hält er es für richtig, sich in seiner neuen Heimat – er lebt mit seiner Frau seit rund sechs Jahren in Wangen – zu engagieren. Und zum anderen bringe es auch ein wenig „Ruhm und Ehre“, wie er flachsend sagt. Auf jeden Fall finden es die Kinder und Enkel toll, dass der Vater bzw. Opa auf der Bühne steht. Und ehemalige Kollegen aus Nürnberg reisen eigens an, um ihn auf der Bühne im Zunftwinkel zu sehen. „Das Interesse ist riesig an den Festspielen Wangen“, hat Reinhard Harnoß bereits wieder festgestellt. Für ihn ist es die dritte Saison auf der Festspielbühne, und jedes Mal sei es eine neue, interessante Erfahrung.

„Der ‚Kleine Mann‘ hat viele Gänsehautmomente“, sagt der 67-Jährige. Dazu gehören auch die Wechsel aus Dialog und Sprechgesang im Chor. Zuviel will und kann er nicht verraten, doch lässt er durchblicken, dass das auch eine echte Herausforderung für die Darsteller sein kann. „Das Team ist ganz toll“, findet Reinhard Harnoß. Aber er stellt auch fest: Theater ist eine andere Welt – zumindest anders als die seine. Der Privatier hat zuvor bei einer Krankenkasse als Marketingverantwortlicher gearbeitet. Auch dort war immer wieder Kreativität gefragt, vor allem wenn es um Kampagnen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit ging. Doch was ihn freut ist: „Wenn wir Laien eine Idee haben, dann wird die von Regisseur und Team genauso ernst genommen wie von einem Profi.“
Dass die Festspiele inzwischen für ihn drei Sommermonate belegen, damit weiß er umzugehen. An schönen Tagen fährt mit seiner Frau zum Wohnwagen auf dem Dauerstellplatz unweit vom Bodensee. „Wenn ich dann hier in Wangen gebraucht werden, bin ich schnell da“, sagt er und macht sich auf den Weg.

Für den kleinen Hunger und für den Durst werden Getränke und kleine Stärkungen von dem Catering-Team angeboten.



Karten Abendstück

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Plakat: Kleiner Mann was nun? nach Hans Fallada
Karten Familienstück

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Plakat: Des Kaisers neue Kleider





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