Nikolas Weber


Er spielt mit dem „Pinneberg“ und dem „Kaiser“ die beiden männlichen Hauptrollen. Das heißt für Nikolas Weber: jede Menge Text lernen. Er wollte es nicht drauf ankommen lassen und legte eine Fleißarbeit hin: „Ich habe schon deutlich vor dem Probenstart damit angefangen, mir die Rollen einzuprägen“, erzählt der 25-Jährige. Er stammt aus Schwetzingen, lebt in Heidelberg und hat gleich in der Nachbarstadt Mannheim seinen Beruf an der Theaterakademie gelernt. Dass er eine musische Ader hat, zeigte sich früh: er fing kurz nach der Einschulung an Gitarre zu lernen und bleib zehn Jahre dabei. „Mir war immer klar, ich muss ans Theater“, erzählt Nikolas Weber. Erste Erfahrungen holte er sich als Jugendlicher in einer Laienspielgruppe. „Die Probenprozesse haben mir sehr viel Spaß gemacht.“ Gar nicht spaßig fand es jedoch sein Vater, als er nach der Mittleren Reife verkündete, er wolle Schauspieler werden. Der Vater nahm sich den Sohn zur Brust. Doch Nikolas Weber blieb bei seinem Berufswunsch und setzt damit offensichtlich aufs richtige Pferd. Mit 17 Jahren schon hatte ihm der Intendant des Schwetzinger theater am puls ein Ein-Personen-Stück zugetraut. „Fucker“ ist ein Stück, das von einer Jugendlichen für Jugendliche geschrieben wurde. Eins der Themen – Selbstverletzung – war denn auch eine besondere Herausforderung. „Ich habe dabei so viel über Schauspiel und die Wahrhaftigkeit auf der Bühne gelernt“, sagt er. Dann kam ein Engagement am Theater in Heidelberg. Für die Oper „Pym“ wurden Tänzer gesucht und deshalb die Theaterakademie angefragt. Und hier gab’s dann gleich wieder eine Erfahrung: „Wir waren nackt, nur ganz blau angemalt und lagen in einer Szene wie zufällig übereinander – ganz ohne Erotik.“

So gesehen dürfte der Kaiser eine ganz leichte Übung sein, denn er muss sich nicht komplett entkleiden. „Die Unterhose darf anbleiben, heißt es im Text erzählt der Darsteller schmunzelnd. Die Festspiele Wangen sind seine dritte Open-Air-Erfahrung nach „Kiss me Kate“ bei den Heidelberger Schlossfestspielen und dem „Hamlet“ im Schwetzinger Schlossgarten. Und diese sind nur ein paar Beispiele für die Stücke, die er seit dem Abschluss 2017 an der Theaterakademie gespielt hat.
Doch auf die Bühne ist Nikolas Weber nicht festgelegt. „Ich mag auch die Arbeit beim Film sehr gern“, sagt er und erzählt von den Arbeiten an der ARD-Serie „Weingut Wader“. Der Film verlange noch viel mehr als das Theater exaktes Arbeiten. „Manchmal wird eine Szene doppelt aufgenommen und muss exakt gleich gespielt werden. Sowas gibt es auf der Bühne nicht“, erklärt er.

Für den kleinen Hunger und für den Durst werden Getränke und kleine Stärkungen von dem Catering-Team angeboten.



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