Frank-Peter Käse


Frank-Peter Käse kennen die Fans der Festspiele Wangen von inzwischen fünf Sommern. Der Einstieg gelang mit dem „Gestiefelten Kater“, dann folgte „Aladdin und die Wunderlampe“. Den ersten Auftritt im Abendstück hatte er im Wechsel mit Reinhard Harnoß beim „Zerbrochnen Krug“ und im vergangenen Jahr wechselten sie sich als Noah in der „Arche um acht“ ab. In diesem Jahr wird es insofern richtig ernst, als er in allen Abendvorstellungen mitspielt – und das auch noch in zwei Rollen. „Das wird eine Herausforderung. Aber immer dabei zu sein, hat auch viele Vorteile“, erzählt er. Denn Vieles ist an einem Theaterstück am Ende nicht mehr so, wie es am Anfang war. Die Veränderungen kommen oft schleichend von Probe zu Probe oder selbst noch während das Stück schon aufgeführt wird. Das bedeutet: Wer nicht immer dabei ist, der verpasst auch mal solche neuen Absprachen und kommt leicht ins Schwimmen, wenn das Stichwort nicht kommt oder die Situation plötzlich eine andere als die gewohnte ist. Insofern dürfte die Sicherheit zunehmen.

In der Schule hat Frank-Peter Käse den „Kleinen Mann“ gelesen. Aber heute bekommt er eine ganz neue Sicht auf das Stück, wie er sagt. „Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welchem Wissen und welcher Fantasie die Menschen beim Theater ausgestattet sind und die Charaktere beleuchten können. So ein Text bekommt dadurch viel mehr Tiefe“, sagt der frühere Manager. Auf jeden Fall weite diese Arbeit den eigenen Horizont.
Im Team der Profis fühlt er sich bestens aufgehoben. Zurzeit probt er mit den Profis drei- bis viermal in der Woche jeweils zwei bis vier Stunden. „Meine Partnerin findet es gut, wenn ich das mache und nicht faul auf der Couch liege“, sagt er schmunzelnd. Und er sieht es für sich auch als Beitrag, der Stadt Wangen etwas zurückzugeben dafür, „dass man hier in einer schönen, sauberen und sicheren Stadt leben kann“, wie er sagt.
Das wiederum ist anders als im „Kleinen Mann“, wo die Hauptfigur zu Beginn der 1930er Jahre sich in das Heer der millionenfachen Arbeitslosen einreihen muss, und auf dem Weg dahin von einer Reihe armseliger und – vorsichtig gesagt – unangenehmer Zeitgenossen demütigen lassen muss. Zwei solcher Ekelpakete spielt Frank-Peter Käse. Er findet’s spannend. Und das Publikum darf wiederum gespannt sein.

Für den kleinen Hunger und für den Durst werden Getränke und kleine Stärkungen von dem Catering-Team angeboten.



Karten Abendstück

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Plakat: Kleiner Mann was nun? nach Hans Fallada
Karten Familienstück

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Plakat: Des Kaisers neue Kleider





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