Aladdin und die Wunderlampe


Was für ein Märchen – was für eine Inszenierung! „Aladdin und die Wunderlampe“ bei den Festspielen Wangen ist bunt, beschwingt, heiter und spannend. Wird Aladdin, der Sohn eines verstorbenen Schneiders, etwas werden und sein Leben erfolgreich meistern können? Wen wird die Prinzessin heiraten? Welche Macht wird der böse Zauberer haben? Und wird der Dschinn, der gute Geist in der Wunderlampe, auf immer einem Meister gehorchen (müssen)? Keine Frage – am Ende siegt das Gute – es ist ja ein Märchen. Details werden sollen hier jedoch nicht verraten werden.

Spannend ist der Weg zum guten Ende. Wenn zum Beispiel der böse Geist Aladdin entführt, damit dieser ihm die Wunderlampe beschaffen soll. Oder wenn der etablierte Großvesir die Prinzessin ebenso heiraten will wie der Bub aus dem Volk. Oder wenn die Prinzessin ihre Krallen ausfährt und ziemlich deutlich macht, dass sie sich nicht gegen ihren Willen mit einem Mann verheiraten lassen will.

Für die Kinder ist Aladdin ein wunderschönes Märchen. Die Erwachsenen finden viele Anklänge an die Aktualitäten unserer Zeit in der Inszenierung. „So ist das nun mal in der Politik“ räsoniert der ebenso mächtige wie einfältige Sultan. Und unüberhörbar ist das Thema des Selbstbestimmungsrechts der Frauen ein Thema.

Trotzdem produzierte Regisseur Peter Raffalt ein äußerst fröhliches Stück, das herrlich zu einem sonnigen Sommernachmittag passt. Bühnenbild und Kostüme beschwören ein märchenhaftes Bild vom orientalischen Bagdad, Kinder und erwachsene Laiendarsteller formieren sich zu wogenden Marktszenen im Souk und dazwischen gibt es beschwingte Tanzszenen. Musik liegt bei all dem nicht nur in der Luft, sondern fügt den Bildern auch die passenden Begleittöne hinzu. Theater mit fast allen Sinnen genießen heißt es also bei „Aladdin und die Wunderlampe“.

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