Theresia Dückelmann

Theresia Dückelmann

Produktionsleitung, Choreografie und Co-Regie beim "Gestiefeltem Kater", Regieassistenz

Theresia Margarete Dückelmann mag es gern kurz: „Ich bin die Resi“, stellt sie sich vor. Resi ist diejenige, die im Team hinter der Bühne die Abläufe in der Hand hat, sie koordiniert und organisiert, dass alle zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.
Begonnen hat für die 32-Jährige alles als kleines Mädchen. „Ich bin anscheinend eines morgens aufgestanden und habe meiner Mutter erklärt, dass ich zum Ballett will – ohne dass ich damals schon eine Ahnung gehabt hätte, was Ballett eigentlich ist“, sagt sie und lacht ein erfrischendes Lachen. Um dem Kind eine Idee von dem zu geben, was es meinte, ging die Mutter mit ihm zu einer Aufführung, in der Resis Cousine tanzte. Und damit war es endgültig um das Mädchen geschehen. Sie fand Aufnahme bei der 1. Linzer Ballettschule. „Mit zehn Jahren stellte mich meine Mutter vor die Frage, welchen Sport ich wirklich treiben wolle“, erzählt sie. Keine Frage: Es war der Tanz. Mit 18 Jahren begleitete sie eine Freundin zu einer Aufnahmeprüfung am London Studio Centre. Beide wurden genommen und absolvierten in London ihre Tanz-Ausbildung vom klassischen Spitzentanz über Musical bis hin zum zeitgenössischen Tanz.
Irgendwann entschloss sie sich, ein Zweitstudium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität in Wien in Angriff zu nehmen. „Im ersten Semester habe ich gleich richtig Gas gegeben“, sagt sie, womit sie sich die Luft verschaffte, anschließend nebenher beim Operettensommer als Kostüm- und Produktionsassistenz zu arbeiten. Der Bühnenbildner engagierte sie dort vom Fleck weg als Assistentin und so landete sie durch ihn am Kabarett Simpl in Wien. Während ihres Studiums führte sie auch beim Tanz-Hafen-Festival in Linz einen spannenden zusätzlichen Beitrag mit der Rubrik Tanzfilm ein.

Nach dem Studium arbeitet sie für eine Spielzeit für die Junge Burg am Burgtheater in Wien als Regieassistentin und Disponentin des Theaterjahres und anschließend am Landestheater Linz.

Linz – London – Frankfurt - Wien – Linz - Wangen: Über die Frage nach den Veränderungen im Lebensgefühl sagt sie: „Es wird immer gemütlicher. Ich finde, es ist hier ein bisschen wie Urlaub.“ Und fügt hinzu: „Es ist gut, dass wir nicht weit von der Erba weg wohnen, da ist Wangen bunt und multikulti und das gefällt ihr.“