Elisabeth Ebner

Elisabeth Ebner

Sie wird die Donna Leonata, Gutsbesitzerin, Witwe und Mutter von Hero in „Viel Lärm um nichts“ und die Zauberin im „Gestiefelten Kater“ spielen.

Für Elisabeth Ebner sind die Festspiele Wangen 2017 ihre vierten. Sie gehörte zum Team, mit dem die Festspiele vor sieben Jahren antraten, die Wangener für das Sommertheater im Zunftwinkel zu begeistern. Elisabeth Ebner gab Alkmenes Dienerin Charis im „Amphytrion“ und spielte nicht nur die Pippi Langstrumpf – für viele Kinder war sie die Pippi. Wenn man sie heute darauf anspricht, lächelt sie. „Das war eine sehr schöne Zeit.“

Ihr Leben hat sich mit den Festspielen verändert. Seit damals ist sie nicht mehr nur in Wien, sondern auch im Allgäu zu Hause. Diesen Gegensatz findet sie sehr erfrischend. „Hier kann ich entspannen“, sagt sie. Und wenn sie heute ihren Kollegen zuschaut, die zum Teil noch nie in der Region waren, dann stellt sie fest: „Ihnen geht es auch so. Diese Gegend, diese Landschaft und auch das Lebensgefühl – das erdet einen und wirkt sofort beruhigend.“

Dass es die Festspiele auch nach sieben Jahren noch gibt, findet Elisabeth Ebner ausgesprochen schön. „Es ist toll, dass der Verein dranbleibt und die Festspiele immer wieder aufs Neue stemmt.“ Für Sie selber ist das Wangener Sommertheater nie langweilig, denn sie macht sie nun mit dem dritten Regisseur und künstlerischen Leiter mit. „Es wird dieses Jahr wieder sehr schön. Ich habe ein sehr gutes Gefühl“, sagt sie.

In diesem Jahr ist die 41-Jähirge nicht nur in beiden Stücken zu sehen. Sie präsentiert gemeinsam mit Schauspielkollegin ChrisTine Urspruch, die ebenfalls in Wangen ihr Zuhause gefunden hat, einen Abend unter dem Titel „Frauen.Leben.Liebe“. „Wir wollen dabei einfach die Frauen feiern – aber es dürfen auch Männer kommen“, erzählt sie und lacht ihr erfrischendes Lachen. Es sei eine große Freude, dass sie zusammen diesen Abend geben könnten, findet sie. Denn beide Schauspielerinnen sind befreundet und viel unterwegs, weshalb gemeinsame Zeit und noch dazu gemeinsame Projekte sehr selten sind. Umso schöner, dass es jetzt klappt – nicht nur für die beiden Akteurinnen.