Mittwoch 23.08.2017 Hägeschmiede um 19:30 Uhr – Der Kontrabass

Zum letzten Mal in der Hägeschmiede zu sehen: Peter Raffalt in "DER KONTRABASS". Der Kontrabassist erzählt seine ganz persönliche Sicht auf die Welt und sein Instrument.

Nach einem etwas verregnetem Wochenende starten wir in die letzte Woche der Festspiele Wangen 2017

Vielen Dank an alle Besucher für Ihr Verständnis am Samstag Abend als wir in die Hägeschmiede umziehen mussten. Es war trotz des Gewitters ein sehr gelungener Abend – Sie waren ein tolles Publikum

Kopfkino für Erwachsene

Einen ganuz besonderen Abend erlebten die Zuhörer des 3. Literaturmontags in der Badstube. Deftig bis Zart, erotische Literatur vorgetragen von den Schauspielern der Festspiele Wangen.

Frauen.Leben.Liebe.


Elisabeth Ebner und ChrisTine Urspruch, musikalisch begleitet von Florian Thunemann

Elisabeth Ebner und ChrisTine Urspruch, musikalisch begleitet von Florian ThunemannTexte und Lieder von Frauen, über Frauen, für Frauen. Erstmalig aufgeführt von Elisabeth Ebner und ChrisTine Urspruch, musikalisch begleitet von Florian Thunemann. Ein besonderer Abend im Zunftwinkel im RahmDeen der Festspiele Wangen.

Festspiele Wangen begeistern bei der Premiere

Abschlusslied mit allen Darstellern vom gestiefelten Kater der Festspiele Wangen  2017


Nun hat auch das Familienstück "der gestiefelte Kater" Premiere gefeiert. Eine wunderschöne Geschichte (geschrieben von Peter Raffalt) begeisterte die Zuschauer im Zunftwinkel.

„Man soll die Welt nehmen, wie sie ist, aber nicht so lassen.“ Unter diesem Motto steht der „gestiefelte Kater“ in der Fassung von Peter Raffalt. Und in der Tat: Das Publikum geht anders, als es gekommen ist: fröhlich, glücklich, strahlend.
Denn in zwei Stunden entspinnt sich auf der Bühne im Zunftwinkel ein rasantes Theaterstück für die ganze Familie. Kinder fiebern mit dem Mülllerssohn (Alessandro Nania Pacino), den die böse Hexe (Elisabeth Ebner) in einen wunderbar jaulenden Hund verwandelt und der die Prinzessin (Barbara Novotny), heiraten möchte. Heiraten möchte auch die Hexe: Sie umgarnt den König und setzt dafür in aller Boshaftigkeit ihre magischen Kräfte ein. Erwachsene können die Hexe vielleicht sogar ein bisschen verstehen, denn sie will den Verlust der Jugend aufhalten. Allerdings: Sie raubt jungen Mädchen ihre Jugend, um selber jung zu bleiben….
Alle haben ihren Spaß an diesem gestiefelten Kater (Christian Bartels), der mit einem freundlichen Grinsen und einem interessanten Verhältnis zur Wahrheit dem Guten zu seinem Recht verhilft. Er findet in einer Maus (Magdalena Oettl) eine Helferin, die keck und frech immer einspringt, wenn der Kater nicht mehr weiter weiß. Am Ende steht ein Happyend, wie es die Brüder Grimm nicht schöner hätten schreiben können: So kann der zur Karikatur überzeichnete und hervorragend rappende König Franz (Christoph Gummert) dem glücklichen jungen Paar seinen Segen geben, und er findet seine totgeglaubte Frau Sissi (Resi Dückelmann) – „Sissi!“ –„Franz!“ – wieder, die von der bösen Hexe jahrelang gefangen gehalten wurde. Für den roten Faden sorgt der Erzähler und für ein grandioses Hochzeitsmenü der Koch (in beiden Rollen Florian Hackspiel).
So weit die Kerngeschichte, um die sich die eine oder andere kleine Episode rankt. Und in der Rebhühner eine wichtige Rolle spielen, die phänomenal rappen, Bauern, die ihr Korn ernten, eine Straßengang, die für eine wilde Schlägerei sorgt, und eine Mäuselegion, die den Bauern drohen, ihr Korn aufzufressen. Das alles kommt in bunten Kostümen (Elke Gattinger) daher und wirbelt über vier Etagen und durch einen authentischen See (Bühnenbild: Dominique Wiesbauer). Es wird gesungen und getanzt und das Ende ist ein Feuerwerk mit Piffpaffpuff – einfach herrlich!




Peter Raffalt in der Kontrabass

Premiere: der Kontrabass. Peter Raffalt nimmt die Zuschauer mit in die Emotionswelt des Kontrabassspielers.Tiefe Einblicke in das Seelenleben tun sich auf. Ein starkes Stück mit einem überzeugendem Darsteller auf einer bis ins kleinste Detail gestalteten Bühne.


Premiereabend im Zunftwinkel

Die Saison 2017 der Festspiele Wangen hat begonnen.

Mit rauschendem Applaus wurden die Schauspieler, Tänzer und das Team im Hintergrund für ihre hervorragende Leistung nach der Premiere von "Viel Lärm um nichts" belohnt.
Kein Wunder, dass "Viel Lärm um nichts" von William Shakespeare weltweit eine der am meisten gespielten Komödien überhaupt ist. Intrigen - freundliche wie unfreundliche - machen die Geschichte aus und könnten sich so oder ein bisschen anders auch im richtigen Leben abgespielt haben. Die Aufführung in der Regie von Peter Raffalt lässt der Comedy breiten Raum, jedoch ohne dabei lächerlich zu sein.
Kurzzeitige Regensprengsel am Premierenabend übergingen die Akteure auf der Bühne souverän. Beim anschließenden Empfang im Rathaus dankte Oberbürgermeister Michael Lang dem Künstlerischen Leiter der Festspiele Wangen, Peter Raffalt, für die Energieleistung, nicht nur in zwei Produktionen die Regie zu führen, sondern auch noch in „Der Kontrabass“ als Schauspieler von Sonntag an auf der Bühne zu stehen. Er bezog die Schauspielerinnen und Schauspieler sowie das gesamte Team in seinen Dank ein. Seinen Zuhörern gab er mit auf den Weg, für die Festspiele Wangen Werbung zu machen: „Sagen Sie allen, dass man Schmerzen erleidet, wenn man ‚Viel Lärm um nichts‘ nicht gesehen hat.“
Besondere Anerkennung sprach er dem Festspielverein Wangen dafür aus, dass er in der Sommerzeit die Stadt durch das Theater im Zunftwinkel belebt. Er hob insbesondere die Leistungen der beiden Vorstände Manfred Wolfrum und Christoph Morlok hervor, die das Unternehmen „Festspiele“ zu wichtigen Teilen schultern.
„Kultur braucht Freunde, Kultur hat Freunde“, sagte OB Lang mit Blick auf die Sponsoren und dankte auch Ihnen dafür, dass sie die Festspiele im Zunftwinkel ermöglichten. Sichtbar sei dies auch am finanziellen Engagement des Landes Baden-Württemberg, das vom kulturpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/die Grünen, Manfred Kern, vertreten wurde. Er sagte: „Wangen ist eine kleine Stadt, durch so etwas werden Sie ganz groß.“ Und am Tag nach der Premiere bedankte er sich auf Facebook bei seiner Kollegin im Landtag, Petra Krebs, und schieb: „Es war ein wunderbarer Theaterabend in der wunderschönen Stadt Wangen im Allgäu.“

Manfred Wolfrum, auch im siebten Jahr noch kein bisschen Festspiel-müde, sprach allen Sponsoren sowie Oberbürgermeister Michael Lang seinen Dank aus. Er und die Stadt Wangen hätten die Festspiele Wangen von Beginn an sehr unterstützt. Am Ende ergriff Peter Raffalt das Wort, dankte dem Verein und allen, die die Festspiele ermöglichten. „Wir fühlen uns hier sehr wohl und gut aufgenommen“, fügte er hinzu.

Am 27. Juli starten die Festspiele Wangen 2017
mit der Premiere von "Viel Lärm um Nichts" von William Shakespeare.

Elisabeth Ebner und Florian Hackspiel Szene aus Viel Lärm um Nichts

Eine wunderbare Festspielsaison wartet auf uns. Kommen Sie in den Zunftwinkel und lassen sie sich begeistern von den Darstellern, den Kostümen und dem Bühnenbild.
Elisabeth Ebner und Florian Hackspiel. Szene aus "Viel Lärm um Nichts"


Hurra.
In einer Woche starten die Festspiele Wangen 2017.

"Jetzt wird es ernst"

Dominique Wiesbauer Bühnenbildnerin der Festspiele Wangen 2017

Elke Gattinger - Kostümbildnerin der Festspiele Wangen 2017(Fotos: © Susanne Müller)

Im Zunftwinkel werden die letzten Feinarbeiten an Kostümen und der Bühne gemacht. Unsere Bühnenbildnerin Dominique Wiesbauer, unterstützt von Mitarbeitern des Bauhofes, und unsere Kostümbildnerin Elke Gattinger arbeiten unermüdlich. Die Endprobenphase für das ganze Ensemble hat begonnen. Eine wunderbare Spielsaison wartet auf uns.